Wandel der Unternehmenskultur durch Corporate Information Responsibility herbeiführen
Unternehmen schützen ihr geistiges Eigentum und ihre Betriebsgeheimnisse nicht ausreichend gegen Spionage und Diebstahl. Das ergab eine aktuelle Studie von Iron Mountain und PwC unter mittelständischen Unternehmen in Deutschland und Europa.
Darüber hinaus ergab die Studie, dass 26 Prozent der Unternehmen in Europa und 28 Prozent der deutschen mittelständischen Firmen den Hintergrund neuer Mitarbeiter nicht überprüfen und ihre Betriebsgeheimnisse dadurch möglicherweise zusätzlichen Gefahren aussetzen. Denn Mitarbeiter stellen einen potenziellen Risikofaktor für vertrauliche Geschäftsinformationen dar. Bereits einfache Maßnahmen helfen jedoch, die Risiken insgesamt zu senken, ohne dass größere technologische Investitionen erforderlich wären. Iron Mountain rät Unternehmen, Programme zur Sensibilisierung für das Thema Informationssicherheit und Datensicherung zu implementieren und dabei allen Mitarbeitern auf allen Hierarchieebenen eine passende Anleitung zu bieten. Zudem können Best Practices und Incentives für den vorbildlichen Umgang mit Informationen das allgemeine Bewusstsein für Informationssicherheit auf allen Hierarchieebenen erhöhen.
Der Information Risk Maturity Index bietet einen Leitfaden, mit dessen Hilfe, Organisationen die Qualität ihres Informationsmanagements messen können. Er bewertet dabei eine Reihe von Maßnahmen, deren Implementierung und regelmäßige Überwachung dazu beiträgt, digitale und papierbasierte Unternehmensinformationen zu schützen. Dem Index liegt ein ausgewogener Ansatz zur Vermeidung von Informationsrisiken zugrunde, zu dem unter anderem Maßnahmen aus den Bereichen Strategie, Personal, Kommunikation und Sicherheit gehören.
Quelle: Iron Mountain
Executive Summary “Information Risk Maturity Index“ [pdf]
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